Wo gehört das F hin? Natürlich in das kleine weiße Kästchen! Keine Frage, wenn es um die Sportmarke Fila geht. Das ikonische Logo der Sportbekleidungsfirma wurde 1973 entworfen. Seinen Ursprung hat das italienische Kultlabel einige Jährchen früher. Im beschaulichen Biella, einem kleinen Ort im Piemont, produzieren vier Brüder hochwertige Textilien für die lokale Bevölkerung. Das Spezialgebiet in den Anfangsjahren: Unterwäsche. Zur Sportswear Brand wird Fila erst in den 1970er Jahren. Unter der Regie des Managers Erico Frachey lässt Fila bald die Grenzen des beschaulichen "paese" hinter sich.

Spiel, Satz und Sieg: Fila verleiht Sport italienischen Fashion-Faktor

Fila und seine Zeitgenossen bereiten einen Weg: Sportmarken halten plötzlich in der Alltagsbekleidung Einzug. Sport als allumfassendes Lebensgefühl. Besonders Tennis-Sport mit seiner Eleganz und Klasse hatte es Fila angetan. Diese Welt der weißen Shirts und Shorts stellte Fila 1973 gehörig auf den Kopf. Die ungewöhnlichen leuchtenden Farben und neuen Designs verschafften der White Line-Kollektion Legendenstatus. Überhaupt ist Fila eng mit (Sport-)Legenden verknüpft. Tennis-Ausnahmetalent Björn Borg verhalf dem italienischen Unternehmen zu Weltruhm. Auch Tennisstar Boris Becker erlebt seine Siegesserie 1989 im Fila-Outfit. Reinhold Messner erklimmt 1986 in Fila Mountain Wear den Mount Everest. Mittlerweile ist Fila selbst eine Legende. Seit 2012 sogar mit eigenem Museum!

"I enjoy fashion." - Björn Borg

Das gab der Tennisstar vor ein paar Jahren gegenüber dem Gentleman’s Quarterly zu Protokoll. Der Fashion-Faktor bei Fila ist jedenfalls enorm. In den 1990er Jahren wurde Fila verstärkt außerhalb des Sports zum Trendsetter. Wir erinnern uns da an Boots im Military Look. Taschen und Rücksäcke komplettieren das sportive Portfolio. Für einen unangestrengten, athletischen Freizeit-Look.

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