Old School mit Trendfaktor. Die Vintage-Mode des niederländischen Labels Scotch & Soda überrascht mit modernen Twists. So klassisch wie der gleichnamige Cocktail und dennoch unfassbar trendy! Vom Aschenputtel zum Fashionliebling. Mit seinem Relaunch im Jahr 2001 vollbrachte Scotch & Soda eine gelungene 180-Grad-Wendung. Seinen Ursprung hat das Label in einer 1985 von Laurent Hompes lancierten Männermarke. Dessen magerer Beitrag zur niederländischen Fashionszene: Jacken mit farbigen Kapuzen. Die drei neuen Besitzer Joep Krouwels, Erik Bijlsma und Patrick Munsters schraubten den Coolness-Faktor des einst unangesagten Männerlabels beharrlich nach oben. Seit dem Relaunch ist der Erfolg nicht zu stoppen. Ob es da einen direkten Draht nach oben in den (Fashion-)Himmel gibt? Immerhin befinde sich das Scotch & Soda-Hauptquartier in einer adaptierten Amsterdamer Kirche. An einem übermäßigen Werbe-Budget kann es jedenfalls nicht liegen.

"People who feel confident about themselves don’t need logos to show the world what they’re about. All branding does really, is take away people’s individuality.”

So verrät das Label dem Branding Magazine sein Verständnis von Marketing. Das ist genauso individuell wie der restliche Output der niederländischen Marke.

Scotch & Soda mixt Old and New zu trendigen Vintage-Looks

Der charakteristische Scotch & Soda-Stil ist ein Crossover aus Vintage und Modern. Die Niederländer vollbringen wie kaum ein anderer das Kunststück, trendig und zeitlos zugleich zu sein. So entstehen unaufgeregte, aber hochwertige Looks, die sich im Office wie in der Freizeit gut machen. Vier Hauptlinien, je eine für Männer, Frauen (Maison Scotch), Mädels (Scotch R’belle) und Burschen (Shrunk), sorgen zwei Mal im Jahr für Nachschub im Kleiderschrank. Muster- und Materialmix, Stickereien, Knöpfe, Taschen, Nähte, Zipper, Applikationen… - die Extravaganz lauert im Detail. Die Verspieltheit der Marke macht selbst vor dem Innenleben der Stücke nicht Halt. Die Inspirationen stammen aus der ganzen Welt, besondere Anleihen werden an der amerikanischen Ästhetik genommen. Der deklarierte Lieblingsstoff: Denim. Cheers to that!

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