Rebel with a style. Dass es Herren Parkas von der Bürgerschreck-Uniform der 1970er Jahre zum Mainstream-Item geschafft haben, ist nicht nur adaptionsgeschickten Designern zu verdanken. Sondern auch seinen überzeugenden Eigenschaften.

P wie Parka, P wie praktisch. Ursprünglich trugen ihn Völker jenseits des Polarkreises, zusammengenäht aus Fellen und Leder. Das Wort ‚Parka‘ leitet sich vom Wort der Inuit für ‚warm‘ ab - und genau das ist eine der großen Stärken des Parkas: Er hält wunderbar warm. Oft mit heraustrennbarem Innenfutter und abnehmbarer Kapuze ausgestattet, passt er sich individuell der Witterung an. Besonders kuschelig sind Modelle mit Fellbesatz oder Daunenfütterung. Der imprägnierte Stoff hält Wind und Regen ab. Ein weiteres Erkennungszeichen: Taschen, ganz viele Taschen!

Coole Wärmespender: Herren Parkas

Diese Benefits des Parkas machte sich später das Militär zu Eigen. Von daher rührt bis heute noch der Hang zu Tarnfarben wie Khaki und Oliv. Dunkelblau oder helles Beige verpassen der Military-Jacke einen schicken Twist. Ab den 1960er Jahren wurde der Parka in Kreisen jugendlicher Rebellen und Studenten beliebt. Und wehe, das spießbürgerliche Umfeld sagte ‚Anorak‘ zu dem guten Stück!

"Der Parka ist der Teenager unter den Jacken." - deutscher Autor und Journalist Tobias Rüther in der FAZ

Auf jeden Fall ein lässiges Teil - und damit etwas für die Freizeit. Der Business-Anzug darunter ist ein Stilbruch, den selbst das größte modische Selbstbewusstsein nicht besser macht - auch wenn die Mods damals den Parka zum Vespa-Fahren so getragen haben. Casual gestylt funktioniert der Parka immer noch am besten, etwa zu leichten Sweatern, karierten Holzfällerhemden und Jeans. Besonders gut passt der lockere Parka-Schnitt zu Slim-Fit-Modellen. Modelle mit Tunnelzug an der Taille bringen eine schlanke Figur zur Geltung. Der klassische Parka steht allerdings allen Typen. Dazu noch derbe Biker-Boots oder sportliche High-Top-Sneakers und fertig ist ein zeitgemäßer Parka-Look!

Das passt dazu: