Herren-Hemden

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Silicon-Valley-Dresscode à la Mark Zuckerberg schön und gut, aber wir finden: Es ist höchste Zeit für die Rehabilitierung der Herren-Hemden. Be smart - dress smart. Ist doch ganz einfach, oder?

Seit vielen, vielen Jahrhunderten ist das Hemd ein wesentlicher Teil der Modegeschichte. Als altbewährtes Kleidungsstück war es mal als Unterbekleidung, mal als Oberbekleidung und ursprünglich sogar als Unisex-Item im Einsatz. In seiner heutigen Form mit durchgehender Knopfleiste wurde es allerdings erst um 1900 populär. Der Vielseitigkeitsspezialist brilliert als Must im Office, wird aber auch gern in der Freizeit getragen - und das nicht nur von Karrieristen.

Maskuliner Klassiker für Business und Freizeit: Herren-Hemden

Unifarben in Weiß oder Hellblau, mit breitem Haifischkragen oder schmäleren Kent-Kragen und im modisch-körperbetonten Schnitt. So lautet derzeit der Steckbrief des typischen Business-Hemds. Weil sich unterm Sakko leicht die Wärme staut, sind Modelle aus atmungsaktiver und hautfreundlicher Baumwolle ideal. Sogar die Kurzarm-Variante ist mittlerweile weithin akzeptiert, dann aber immer ohne Sakko darüber - für Kenner ist das Kurzarm-Businesshemd aber ohnehin nur Notnagel bei hochsommerlichen Temperaturen. Je feierlicher der Anlass, desto mehr wird das Outfit mit Accessoires wie Krawatte, Einstecktuch und Manschettenknöpfen aufgepeppt.

"The greater the number of exclamation points on an invitation, the more casual you can dress.” - amerikanisches Männermagazin Esquire

Wenn wir uns an diese nicht ganz ernst gemeinte Empfehlung halten dürfen, greifen wir also ab rund drei Rufzeichen zum Freizeit-Hemd (Smileys nicht mitgezählt). Im Casual-Modus erlaubt das Hemd eine breitere Vielfalt bei Farbe, Muster und Material. Die natürliche Knitteroptik von Leinen etwa ist ein Ausschlussgrund für die Business-Garderobe, wirkt im Used-Look für die Freizeit recht hemdsärmelig. Karierter Flanell oder cooler Denim sorgen für einen hohen Lässig-Faktor. In Kombination mit einer Jeans liegst du praktisch immer richtig. Dieser relaxte Look würde selbst dem eingefleischten T-Shirt-Träger Mark Zuckerberg das Hemd schmackhaft machen!

Das passt dazu:

Herrenhemden – coole Klassiker

Du suchst nach einem bequemen Oberteil, das du einfach zu unterschiedlichen Anlässen stylen kannst? Dann brauchst du ein Herrenhemd!

Formelle Anlässe und ein Bürojob sind nicht mehr die einzigen Gründe, um ein Hemd zu tragen. Heute gibt es nämlich so viele Designs, wie du es dir kaum ausmalen könntest.

Neben zeitlosen Klassikern in Weiß, Schwarz oder Hellblau findest du auch die bekannten Holzfällerhemden, die dir sofort einen entspannten Look verleihen. Ein kariertes Muster kann aber auch ganz anders: Denke an schottische Tartanmuster, die sozusagen "edle Tropfen" unter den Karos sind.

Elegante Hemden für Herren und wie man sie stylt

Elegant kann sehr unterschiedlich sein. Herrenhemden mit einem lässigen Schnitt sehen genauso chic aus wie körpernahe Modelle.

Eine hybride Form aus elegant und sportlich sind die Oxford-Hemden. Sie sehen weniger "steif" aus, als es der Name vermuten lässt. Deshalb kannst du sie gut zu eines Jeans anziehen und dieser einen eleganten Schliff verleihen – und umgekehrt einem Anzug einen Touch von Lässigkeit geben.

Wer sich für eine körperbetonte Silhouette entscheidet, der kann auch beim Muster etwas frech werden. Ein Blumenmuster in dezenten Farben wirkt beispielsweise unter einem dunkelblauen Sakko getragen extrem trendy und gleichzeitig edel.

Ausgefallene Oberhemden für die Freizeit

Besondere Hingucker, auf die wir dich aufmerksam machen möchten, sind die Herrenhemden mit Mao-Kragen. Der sehr kurze Stehkragen wirkt weniger formell als der übliche Hemdkragen, und dennoch fehlt es diesen Hemden nicht an Eleganz – vorausgesetzt, du trägst sie zugeknöpft.

Eine ganze andere Variante von Freizeithemden sind Modelle, die anstatt mit Knöpfen über einen Reißverschluss geschlossen werden. Einen sehr cleanen Look kannst du aber auch mit einem Hemd kreieren, das verdeckte Knöpfe hat und damit sehr reduziert wirkt.

Nicht zuletzt ist auch das Material entscheidend. Jeans und Cord sehen beispielsweise besonders lässig und cool aus. Da diese Stoffe tendenziell fester sind, können solche Hemden auch offen über einem Oberteil getragen werden.