Frösteln ist uncool! Herren-Westen und Gilets wärmen, ohne dass du Gefahr läufst, einen Hitzschlag zu erleiden.

Ein Stück mit Gentleman-Faktor. Einst entschied das Gilet, wer ‚angezogen‘ war oder nicht. Damals integraler Bestandteil der männlichen Garderobe, kam sie in den Verruf eines angestaubten Altherren-Teils. Nun ist die Weste aber auf dem besten Weg, sich ihren Status zurückzuerobern. Kein Wunder, so vielseitig wie sie ist - ob fürs Drüber als ärmelloser Jacken-Ersatz oder fürs Drunter als Mid-Layer. Besonders viel Isolierung geben gefütterte Modelle, etwa hochwertig mit Daune.

"I’m always jealous of Johnny Depp’s sense of style, but if I tried to get away with a floppy hat and waistcoat, I’d look like a homeless person.” - britischer Drehbuchautor und Regisseur Stephen Merchant

Unser Tipp: Schlapphut weglassen! An der Weste kann’s jedenfalls nicht liegen - denn die schraubt den Lässigkeitsgrad von Freizeit-Outfits verlässlich in die Höhe. Dazu musst du nicht mal Johnny Depp heißen. Zu Jeans und T-Shirt oder Hoodie kombinieren sich Gilets ganz leger. Besonders cool: rockige Biker-Modelle aus Leder oder im relaxten Jeans-Look. Ein beliebter Einsatzort für Gilets ist Outdoor-Sport wie Wandern und Trekking. Mit integrierter Kapuze bist du gegen Wind und leichten Regen gewappnet. Funktionelle Materialien wie Fleece und praktische Details wie Taschen rüsten die Westen mächtig auf.

Schee , so ein Gilet! Herren-Westen und Gilets

Aber auch so kennt Mann die Weste: als Teil des dreiteiligen Anzugs. Aus demselben Stoff oder derselben Farbe ist längst nicht mehr Pflicht. Mixen ist erlaubt - und für einen jugendlichen Look sogar erwünscht. Auch ohne Sakko ist die Weste schick unterwegs, einfach über Hemd und Krawatte. Als Kontrast zum feinen Nadelstreif und kariertem Brit Chic zeigen sich Modelle aus Wildleder recht zünftig. Für einen modernen Stilbruch trägst du Trachten-Gilets zu Chinos und Sneakers. Coole Attitude à la Johnny Depp nicht vergessen!

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