Mark Zuckerbergs halbe Garderobe scheint aus ihnen zu bestehen: Fleecejacken für Herren. Der Facebook-Gründer weiß eben, was bequem ist - und mittlerweile sehen die Outdoor-Klassiker sogar richtig stylish aus.

Fashiontrend, ausgelöst im Silicon Valley? Nun ja, ganz so weit wollen wir auch wieder nicht gehen. Fleece wird immer noch hauptsächlich wegen seiner Funktionalität getragen. Erfunden wurde das Go-to-Material aller Outdoor-Enthusiasten 1979 von Malden Mills Industries in den USA. Bis dahin wurde die Kälte mit mehreren Schichten Wolle bekämpft - ein nicht nur unansehnlicher, sondern auch extrem bewegungseinschränkender Look. Und erst das eigentümliche Müffeln, war die Naturfaser erst mal nass und klamm. Nein danke, damit müssen sich Fleece-Träger heute nicht mehr herumschlagen!

Fleecejacken für Herren: Flausch-Attacke!

Das Material besteht heute meist aus 100 Prozent Polyester, oft aus wiederverwerteten Plastikflaschen. Der flauschweiche Wärmespeicher nimmt im Gegensatz zu Naturfasern keinen Schweißgeruch an. Leicht, wasser- und windabweisend und dabei klein zusammenpackbar - mit diesen Eigenschaften hatte sich Fleece schnell einen Fixplatz in Sportlerherzen gesichert. Einst trugen es sogar Astronauten als Unterwäsche im Weltraum.

Ein Outdoor-Liebling mit Streetstyle-Ambitionen

Nicht alle Einsatzorte des Hightech-Materials müssen so exotisch sein! Auch am Berg, auf der Piste oder am Radsattel haben sich Fleecejacken bewährt. Oder ganz casual im Alltag - siehe Mark Zuckerberg. Der puristische Stil der heutigen Fleecewear weckt auch ganz bestimmt keine Erinnerungen mehr an die quietschbunten Modelle aus den 1990er Jahren, der Hochzeit des Fleeces. Stattdessen regieren viele zurückhaltende Farben (oder besser Nicht-Farben) wie Schwarz oder Grau. Mit lässiger Kapuze und zu Jeans und Sneakers ist der Sprung zum Casual-Streetstyle nicht weit…

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