Brand Diaries

G-Star: Die Zukunft ist 3D

Mit Pharrell Williams als Miteigentümer und Head of Imagination liegen die Zukunftsaussichten für G-Star und den Kultstoff Denim im grünen Bereich.
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Das Jahr 2016 lief gut für G-Star: Die 3D-Denim-Pioniere feierten das 20-jährige Jubiläum ihrer populären Elwood-Jeans (die mit den Knienähten) und ernannten einen neuen Executive Creative Director, den argentinisch-britischen Designer Aitor Throup. Für noch mehr Aufsehen jedoch sorgte die Verkündung der erweiterten Zusammenarbeit mit Pharrell Williams. Zu Beginn des Jahres wurde das Multitalent Miteigentümer des Jeanslabels, kürzlich ernannte man ihn außerdem zum Head of Imagination – sozusagen zum Visionär der Marke. Kreative Ideen sind schließlich das Spezialgebiet des Produzenten, Künstlers und Rappers, der schon zahlreiche Grammys und sogar einen Oscar abgestaubt hat und sich mit seinem Label Bionic Yarn außerdem für nachhaltiges Design stark macht.

Schon früh verfolgte die Brand progressive Ideen, die sie in zahlreichen Kooperationen mit Künstlern in die Tat umsetzte. G-Star, 1989 von Jos van Tilberg in Amsterdam gegründet, arbeitete zum Beispiel mit den Fotografen Anton Corbijn und dem Industriedesigner Marc Newson zusammen. 2014 holte man Pharrell und sein Label Bionic Yarn für die gemeinsame Kollektion „RAW for the Oceans“ ins Boot. Im Zuge dieses bahnbrechenden Projekts wurde Ozeanmüll in Denim umgewandelt – was neben dem Bewusstsein für die Meeresverschmutzung auch das Image der Marke stärkte. Ein Label mit Vorbildfunktion also: nachhaltig und smart.

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Ich unterstütze G-Stars Vision, Denim zu kreieren, das einen positiven Einfluss auf unseren Planeten hat … deshalb möchte ich ein Teil davon sein

Gegenüber dem i-D Magazin erklärt Pharrell Williams: „Durch unser Projekt ‚RAW for the Oceans‘ mit Bionic-Garn wurde ich auf [G-Stars] Engagement aufmerksam, Denim herzustellen, das einen positiven Einfluss auf unseren Planeten hat. Sowohl die Marke als auch ich sind davon überzeugt, dass dieses Gewebe noch viel Potenzial hat. Deshalb sind wir den nächsten Schritt in unserer Zusammenarbeit gegangen – denn ich will ein Teil dieser spannenden Reise sein. Ich glaube an die Zukunft von G-Star.“

Das Streben nach Neuem, Zukunftsweisendem und dem Unerwarteten ist wesentliches Element des Design-Ethos der Jeansmarke. „Unsere Philosophie ist, dass durch die Kooperation mit talentierten Menschen immer neue Inspirationen entstehen“, meint Pieter Kool, Direktor des 3D Designs. Ein offener Ansatz, der Innovation fördert.

Schon das Headquarter in Amsterdam bietet jede Menge Raum für kreative Ideen. In dem futuristischen Gebäude aus Glas und Beton arbeiten Designer, Ingenieure, Architekten, Illustratoren, Näherinnen und Chemiker unter einem Dach. „Wir haben keine Wände, um so eine ständige Interaktion zwischen allen Mitarbeitern sicherzustellen“, erklärt Kool weiter. Ideale Voraussetzungen, um auf das gemeinsame Ziel hinzuarbeiten – nämlich etwas Überdauerndes und Nachhaltiges zu schaffen.

Der Innovationsanspruch G-Stars spiegelt sich auch in der neuen Arc 3D Jeans wider. Mit speziellen Einsätzen und verdrehten Innen- und Außennähten wird ein „Korkenzieher“-Effekt und somit ein einzigartiges architekturales Design erzeugt. Das Ergebnis: eine Jeans mit idealer Passform, bei der sich das Material an den Körper des Trägers anpasst. Womenswear-Designerin Rebekka Bach weiß: „Wir schauen immer auf das Detail. Zum Beispiel auf die Nahtverläufe, die auch visuelle Auswirkungen haben.“

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Worauf sich G-Star- und Pharrell-Fans als nächstes freuen können? Auf die Elwood X25-Kollektion, die ab dem Frühjahr bei Zalando erhältlich sein wird. Bei den 25 neuen Modellen der 3D-Jeans hat Mastermind Pharrell seiner Phantasie freien Lauf gelassen, neue Waschungen und auch Muster kreiert – und damit die Mission der Marke auf den Punkt gebracht.

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