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Wiener Ball und Wiener Walzer

„Alles Walzer!“ in der Ballhauptstadt

In der „fünften Jahreszeit“ schwingt ein ganzes Land im Dreivierteltakt. Österreich und besonders Wien sind weltweit für ihre Balltradition bekannt. Das Wiener Ballpublikum weiß genau, worauf es bei einem Ball ankommt: gute Laune, elegante Kleidung, charmantes Benehmen, gepflegte Konversation und Tanzfreude. Hier verraten wir die wichtigsten Tipps und Hintergründe!



Die Wiener Ballsaison in Zahlen

Die Ballsaison startet mit dem Faschingsbeginn am 11. November und dauert bis zum Faschingsdienstag. Höhepunkt der Saison mit ihren rund 450 Bällen: der Wiener Opernball. Rund 300.000 Besucher strömen jährlich aus Europa und darüber hinaus in die Ballhauptstadt, um auf dem Tanzparkett ihre Runden zu drehen.

Neben dem Opernball in der Staatsoper sollten sich Ballbegeisterte vor allem auch den Ball der Wiener Philharmoniker, den Johann Strauss Ball und den Rosenball im Kalender eintragen. Der süßeste Ball der Saison: der Bonbon-Ball. Trachtenfans lassen hingegen am Trachtenball die Lederhosen krachen.



Was Napoleon mit der Wiener Balltradition zu tun hat

Doch woher kommt die Begeisterung der Wiener für ihre Bälle? Tanzveranstaltungen in Wien reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Zu „Bällen“ ging die feine Gesellschaft erst ab dem 17. Jahrhundert – hergeleitet vom lateinischen „ballare“ für tanzen. Bereits Maria Theresia lud zu Redouten und Maskenbällen.

Ihren Höhepunkt erreichte die Wiener Ballkultur 1814, als die Herrscher Europas nach der Verbannung Napoleons zum Wiener Kongress zusammenkamen. Unter Außenminister Fürst Metternich wurde die Neuordnung Europas geregelt. Auch für das Abendprogramm der Politiker war gesorgt – mit rauschenden Bällen. Der Kongress tanzt!



Wie der Walzer zum Ball-Klassiker wurde

Was viele nicht wissen: Im Dreivierteltakt tanzten die Damen und Herren damals noch nicht. Der Walzer wurde erst um 1820 erfunden. Als volkstümlicher Tanz war er zunächst auf Bällen verpönt. Johann Strauss Vater und Sohn – der „Walzerkönig“ – verhalfen dem schwungvollen Tanz schließlich zu seiner Beliebtheit.

Heute ist der Walzer aus der Ballsaison nicht mehr wegzudenken. Selbst unter den Standardtänzen gilt er als der Klassiker. Im typischen Ablauf eines Ballabends kommt ihm eine wichtige Rolle zu: Traditionell eröffnet er gleich nach der Quadrille die Tanzfläche für alle Ballgäste.



Der Ball als gesellschaftliches Event

Warum der Walzer erst so spät in die Balltradition aufgenommen wurde? Als Paartanz wird er sehr eng getanzt – zu intim für den damaligen Geschmack. Längst Schnee von gestern, aber auf gutes Benehmen kommt es auch heute noch an. Daher solltest du dich schon vorab über die Ball-Etikette informieren.

Du musst kein Knigge-Experte werden, aber: Gepflegte Konversation und ein charmantes Benehmen runden den souveränen Auftritt auf dem gesellschaftlichen Parkett ab. Immerhin dient ein Ball nicht nur dem Tanzvergnügen, sondern auch dem Pflegen von Kontakten.



Alles dreht sich – um den Ball

Wer sich seinen Eintritt für einen oder mehrere Bälle gesichert hat, sollte genügend Zeit für die Vorbereitung auf den großen Abend einplanen. Von der Wahl des Ballkleides über die Schuhe bis zum Dresscode für die Herren will vieles überlegt sein.

Neben der passenden Garderobe sind sichere Tanzschritte die wichtigste Voraussetzung. Zum obligatorischen Walzer sollten auch andere Standardtänze wie der Quickstepp oder Slowfox abrufbereit sein. Kannst du dann noch ein Zuckerl wie den Tango oben draufsetzen, meisterst du den Ball mit Bravour!